„Trau‘, schau‘ wem“

 

Willst anderen Menschen Du vertrauen

Darfst Du nicht oberflächlich sein.

Mußt tief in die Herzen schauen

Prüfen was echt und was ist Schein.

Laß‘ nicht nur vom Gefühl Dich leiten

Bemühe öfter den Verstand.

Gibt es keinen Grund zu streiten

Reiche in Freundschaft Deine Hand.

 

Die Liebe oft den Geist verwirrt

Verhindert völlig klar zu denken.

Führt dann dazu, dass unbeirrt

Wir sofort Vertrauen schenken.

Ziel ist es, sich schnell zu paaren

Da scheint jedes Mittel recht.

Darfst nicht mit Komplimenten sparen

Fühlst Dich im Karpfenteich als Hecht.

 

Später kommt dann das Erwachen

Weil die Realität Dich eingeholt.

Kannst schon lange nicht mehr lachen

Glaubst Dich völlig falsch gepolt.

Alles was Du Dir erträumt‘

Harmonie und Wohlergehen

Sind weil zu prüfen Du versäumt

Überhaupt nicht mehr zu sehen.

 

Doch Du kannst aus Fehlern lernen

Bewerte streng Dein eignes Handeln.

Greife nicht nur nach den Sternen

Schlucke nicht die bitteren Mandeln.

Sei geduldig, lerne warten

Übe Dich selbst in Verzicht.

Hab‘ den Mut ganz neu zu starten

Und Du siehst bald wieder Licht!

 

In der Hoffnung, dass Euch Eure Gefühle immer den richtigen Weg weisen grüßt alle meine Freundinnen und Freunde

Eure Wacholderdrossel Manfred

 September 2011

 

Vertrauen

03.04.2020

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