Spezielle Beschreibung

Der hier beschriebene Wandervogel hat multiple Versionen des Balztanzes entwickelt. Ganz besonders den Wiener Walzer, Samba und Disco Fox

Allgemeine Beschreibung

Vorkommen:
Fast auf der gesamten Welt ist der Wanderfalke verbreitet. In vielen europäischen Ländern und in Nordamerika ist er mittlerweile sehr selten geworden. Wanderfalken bewohnen offenes Gelände sowohl in der Ebene als auch im Gebirge. Sehr gerne brüten die Falken in der Nähe von Standorten mit reichem Vogelleben.
Wanderungen:
Der Wanderfalke ist in unseren Breiten Stand- und Strichvogel. Das eigentliche „wandern" der Altfalken in den Wintermonaten ist bei uns kaum zu beobachten.
Aussehen und Merkmale:
Das Weibchen des Wanderfalken ist fast so groß, wie ein Bussard. Das Männchen, auch Terzel genannt, ist wie bei fast allen Greifvögeln um ein Drittel kleiner. Unter den Augen hat der Wanderfalke einen sehr charakteristischen breiten und schwarz gefärbten Backenstreif. Ihre Brust wirkt nicht gebändert, sondern deutlich getropft.
Das Flugbild ist durch die spitzen Flügel und den langen – zum Ende hin schmaler werdenden, hell gesäumten – Schwanz gekennzeichnet. Schnelle und dabei flache Schläge wechseln sich mit langen Gleitphasen ab.
Der Wanderfalke besitzt wie alle Greifvögel ein außerordentlich gutes Sehvermögen. Auf dem gelben Fleck im Falkenauge befinden sich 1,5 Mill. Sehzellen (zum Vgl. Mensch: 200.000 Sehzellen). So kann der Falke seine Beute schon auf 1.500 m Entfernung wahrnehmen. Seine Stimme zeichnet sich durch ein wiederholt hervorgebrachtes „giggiggiggig" aus.
Nahrung:
Der Wanderfalke ist ein Flugjäger, der sich fast ausschließlich von drossel- bis taubengroßen Vögeln ernährt. So erbeutet er alle Drossel-, Hühner- und Rabenvögel, Möwen, Tauben, Limikolen, den Kuckuck, Stare und Enten. Mit Geschwindigkeiten von 280 bis 300 km/h stürzt sich der Wanderfalke im Sturzflug auf seine Beute herab und ist damit der schnellste Vogel der Welt. Vor dem Verzehr werden die Beutevögel vom Falken gerupft.
Brutbiologie:
Seit einiger Zeit nimmt der Wanderfalke auch "Kunstfelsen" an, die ihm z. B. durch Autobahnbrücken, Industriebauten, Türme, Hochhäuser und Kernkraftwerke geboten werden. Der Wanderfalke baut kein eigenes Nest.
Wanderfalken brüten einmal im Jahr ab Ende Februar, meistens Mitte März, spätestens im April. Das Weibchen legt bis zu vier braungefleckte Eier. Während der Brut und in den ersten Tagen nach Schlüpfen der Jungen wird das Weibchen mit Futter versorgt. Etwa 10 Tage lang werden die Jungen vom Weibchen gehudert. Bevor die Jungen völlig selbständig sind, folgt eine drei- bis vierwöchige Bettelflugperiode in der Nähe des Horstes.
Geschlechtsreif ist ein junger Wanderfalke frühestens im zweiten, meist erst im dritten Lebensjahr.

 

Wanderfalke   (Falco peregrinus)

03.04.2020

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